«Oh death, the world simply brims with it.»


Wir sind in der Lage, den Tod zu betrügen, mit ihm zu tanzen, mit ihm zu verhandeln, aber, wir sind nicht in der Lage den Kampf zu gewinnen.

Jeder verliert ihn eines Tages. “Remember you shall die”, oder auch «Memento mori» (die mittelalterliche lateinische Theorie), besagt das wir von Angesicht zu Angesicht oder eben Schädel-to-Schädel abtreten sollen.

Künstler leben den Danse Macabre seit Jahrhunderten aus und nutzen das Motiv des Schädels in vielen Kunstwerken. Von der traditionellen afrikanischen Masken mit Totenkopf bis hin zu Shakespeares’ exhumiertem Yorick in Hamlet: die europäische Malerei ist voll von Schädeln. Die Mexikaner machen Kandiszucker mit Totenköpfen, Andy Warhol noch einiges mehr, Bowie sang einem zu, andere decken ihre Haut mit ihnen, Damien Hirst überhäuft sie mit Diamanten, “Game of Thrones” hat den Lord of Bones. Sie sind überall. So auch auf der Strasse.

Auch aktuelle Strassenkünstler haben eine Faszination für Totenköpfe bewiesen. Swoon zeigt die Skulls in einer Show namens “Memento Mori” und der italienischen Straßenkünstler Borondo benannte sein neues Buch nachdem Ihnen. Heute wandern wir auf die Strasse und sehen wie Künstler das Hier-und-Jetzt heute interpretiert.